Projekte

Mädchen mit Pusteblume

Zukunft braucht ein Zuhause.

Not und Armut haben in Bulgarien viele Gesichter: Oft sehen sich Eltern außerstande, aufgrund einer sozial oder finanziell schwierigen Situation ihre Kinder selbst zu versorgen. Auch in den staatlichen Heimen sind die Lebensumstände oft erschütternd. Die Arbeit von Prijateli 2006 setzt in all diesen Bereichen an. Wir engagieren uns für Familien ebenso wie für Kinderheime.

Über die Jahre ist es uns gelungen, wertvolle Beziehungen zu den Behörden in Sofia sowie zu vielen Förderern aufzubauen. Der Kreis unserer Freude und Unterstützer wächst stetig. Zusammen können wir Kindern ein Zuhause geben – oder auch zurückgeben.

In diesem Sinne wurde in Zusammenarbeit mit dem DW Frankfurt und der Klinik Sheinovo, Sofia das Modellprojekt Frühstart Leben in Sofia auf den Weg gebracht.

Ein interdisziplinäres Team bietet den Eltern von Frühgeborenen eine bedarfsgerechte Frühförderung für ihren Säugling. Wir setzen dabei auf die "aufsuchende Hilfe", indem unsere Mitarbeiterinnen die betroffenen Familien zu Hause aufsuchen und den Eltern die benötigte Anleitung und Unterstützung in ihren eigenen vier Wänden geben.


Aktuelles

, Sofia

Frühstart Leben

Frühchen
Diakonie, einer unser Kooperationspartner

Das Modellprojekt „Frühstart Leben“, welches eine Frühförderung für Früh- und Risikoneugeborene und ihrer Familien in Sofia vorsieht, ist unter großer medialer Aufmerksamkeit gestartet.

Eingebunden vor Ort ist die Sheinovo Geburtsklinik unter Dr. Rumen Velev (Direktor). Das Projekt sieht u.a. eine Schulung beim Klinik- und Betreuungpersonal, sowie die ambulante Betreuung von Eltern mit Frühchen durch eine Hebamme und einen Sozialarbeiterfachkraft vor.

Unsere Frühförderkraft Madlen Eftimova betreut als Sozialarbeiterfachkraft betroffenen Familien. Sie ist eingebunden in ein interdisziplinäres Netzwerk aus Ärzten, Krankenschwestern und Hebammen.

Weitere Informationen zu unserem Modellprojekt finden Sie auf der Projektseite des DW Frankfurt und in dem Flyer „Frühstart Leben“ (PDF, 2 MB).

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